Was ist zu beachten wenn Sie Intrexx 7 auf Windows installieren möchten?

Für eine Software Evaluation ist es hilfreich, eine Demoversion zu installieren um sich ein Bild von den benötigten Funktionen zu machen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob und wie die besprochenen Features umgesetzt und nutzbar sind.

Bei einem Upgrade auf Intrexx 7 empfiehlt es sich, die Version vorab zu installieren und das eigene Portal auf Kompatibilität zu prüfen. Damit man keine Überaschungen erlebt, wenn die neue Version Life gehen soll. Anspruchsvolle Anwender haben es nicht so gerne als Beta-Tester benutzt zu werden. Schon gar nicht, wenn beliebte und zeitsparende Funktionen mit dem Intranet zur Selbstverständlichkeit geworden sind und den Arbeitsablauf vereinfachen.

Hierzu gibt es ein ausführliches Tutorial das Sie kostenlos herunterladen können. Den Link dazu finden Sie hier:

Zum Tutorial

Die „offiziellen“ technischen Systemvoraussetzungen sind vom Hersteller als Garantie anzusehen. Wenn also genügend Server in den erforderlichen Betriebssystemen zur Verfügung stehen ist eine Probeinstallation leicht gemacht. Wenn Sie aber wissen wollen, ob und inwieweit Intrexx auch unter kleiner Flagge nutzbar ist, dann kann das Tutorial nützliche Hinweise geben.

Das Wichtigste zuerst: Intrexx 7 ist sehr cool geworden. Die neuen Features, Erweiterungen und Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es sich in einem Blog gar nicht alles unterbringen lässt.

Intrexx 7 ist volle die Versionsnummer wert

Einige Aspekte gibt es zu beachten.

Portal Server und Portal Manager

Der Portal Server ist eine Applikations-Plattform für Browser-Applikationen, Web Sites, Intranets und andere Portale und daher gedacht für Betriebssysteme von Server-Hosts wie Microsoft Windows Server 2008 / 2012, Linux, Mac OS, FreeBSD etc. Für produktive Zwecke ist ein PC unter Windows 7 nicht geeignet. Für bestimmte Zwecke kann unter Umständen eine teilweise Nutzung auch mit Windows 7 sinnvoll sein.

Dabei wird sowohl der Portal Server wie auch der Portal Manager auf dem gleichen Rechner installiert. In etwas grösseren Firmen oder Abteilungen wird der Portal Manager oft zusätzlich auf den Clients der Informatik- und Fachabteilungen installiert. Der Portal Manager dient zum Definieren der Applikationen und ist daher als grafisches Tool für Desktops, PCs oder Macs gleichermassen gedacht.

Update auf Version 7: Bevor Sie beginnen immer ein vollständiges Backup machen

Wenn Sie einen Update von älteren Intrexx Versionen planen, dann ist eine Sicherung Ihres bisherigen Portals unerlässlich. Wichtig ist, dass Sie nicht nur einen Portal-Export machen. Das wäre keine vollständige Sicherung! Wenn Sie schon im Produktiv-Betrieb sind, dann haben Sie normalerweise eine nächtliche Komplettsicherung automatisiert oder Ihren Dienstleister damit beauftragt.

Tipp:
Haben Sie regelmässige Sicherungen (Backups), empfiehlt es sich, auch das Zurückspielen der Backups regelmässig zu testen. Denn es kommt immer wieder vor, dass zwar fleissig gesichert wird, dass man aber gar nicht weiss, ob die Sicherung im GAU-Fall überhaupt zurückzuspielen ist so dass das Portal danach wieder genauso funktioniert und auf dem Stand ist, wie zuvor.

Im Tutorial wird an einem ausführlichen bebilderten Beispiel erklärt, was zu einem vollständigen Backup gehört und wie das beispielsweise mit PostgreSQL gemacht werden kann. Analog gilt das auch für MS SQL Server, Oracle oder DB2.

Parallellinstallation verschiedener Versionen?

Portal Server und Portal Manager können u.U. parallel zu einer Intrexx 6 Installation installiert werden. Wichtig ist u.a. dass alle Objekte entsprechend gekennzeichnet werden. Nehmen Sie also nicht die Voreinstellungen! Im Idealfall haben Sie schon die Intrexx 6 Installation entsprechend konfiguriert. Das Nummerieren dient der Lesbarkeit, wenn man mehrere Portale in einer Entwicklungsumgebung laufen hat und beispielsweise Dienste voneinander unterscheiden muss. Weitere Details finden sich im Tutorial.

Die richtige Version ist wichtig

Sie sollten nicht mit einer Beta-Version anfangen. Diese sind möglicherweise bei verschieden Test-Szenarien schon vor dem offiziellen Release auf den Plattenverzeichnissen ihrer Firma gelandet aber bringen keinen Nutzen mehr. Auch die Beta-Versionen sind Lizenzschlüssel-gesichert und können böse Überaschungen enthalten oder viele lange Nächte und graue Haare verursachen. Daher: Achten Sie auf das korrekte offizielle Release und die entsprchende Versionsnummer. Das erkennen sie nach dem Enpacken der Zip-Datei in ein Temp Verzeichnis.

Für die Installation kann man die Komponenten auswählen. Wenn Sie nicht sicher sind, lassen Sie die Voreinstellung bestehen. Das Musterportal anlegen tut zwar nicht weh, aber ist nicht unbedingt nötig. Falls Sie Wissen und Erfahrung sammeln und die Zusammenhänge besser verstehen möchten, dann legen Sie erst mal kein Musterportal an.

Die Erweiterten Einstellungen. Hier mit Bedacht vorgehen

Was ist mit Apache Derby?

Die Konfiguration von Apache Derby lassen Sie in der Voreinstellung zunächst so wie sie ist. Die Datenbank sollte später für das Portal separat gewählt werden. Apache Derby ist nicht zu empfehlen. Es ist eine Datenbank für Test- und Entwicklungszwecke. Sie bietet nicht die Möglichkeiten und Funktionen, die zum Betreiben einer Datenbank notwendig sind. Den Oracle Treiber lassen Sie wie er ist falls Sie nicht sowieso immer ein Oracle DBMS ansprechen wollen.

Die minimalen Systemvoraussetzungen lassen sich nicht unterschreiten – mit einer Ausnahme

Das Betriebssystem Windows 7 wird für den Produktivbetrieb nicht unterstützt. Mit dieser Installation kann man also nicht zum Software-Hersteller gehen, falls etwas nicht funktioniert. Das Tutorial ist im Schwerpunkt für Wissensvertiefung und Erfahrungszwecke gedacht, genau wie es eine Installation auf Windows 7 ebenfalls sein kann. Der Warnhinweis verhindert ein Fertigstellen der